Spieltechnik

 

Welche Bewegungen ermöglichen mir ein müheloses Spielen? Die Grundlagen hierfür sind sehr überschaubar, sollten aber zunehmend verinnerlicht werden: So kann ich mich auf andere Dinge konzentrieren und lerne schneller und nachhaltiger.

Eine der wichtigsten Säulen meines Unterrichts für Kinder wie auch für Erwachsene betrifft die Spieltechnik, denn: Solange die Spielbewegungen nicht stimmen, werde ich wieder und wieder an denselben Problemen arbeiten. In meinem Unterricht zeige ich ganz deutlich und anschaulich, welche Bewegungen welchen Klang zur Folge haben und warum diese Spielbewegungen besser als andere sind.

Wir kommen nicht umhin, die Physik zu beachten: Wenn das Handgelenk nach unten fällt, wird der Klang auch schwerer als wenn es nach oben geht!

Sitzposition, Haltung, Handgelenk und Finger

 

Die Sitzhaltung ist manchmal wichtiger als man denken würde:

Wenn man nämlich nicht richtig sitzt: Dabei lässt es sich leicht zusammenfassen:

   1) Aufrecht, Schultern hängen locker, Ellenbogen ebenso

   2) Ellenbogen haben einen 90 Grad-Winkel (hieraus ergibt 

       sich auch die Entfernung von der Klaviatur)

   3) Handgelenk entspannt, Finger alle rund und dicht an den

       Tasten     -   fertig.

Diese Grundhaltung ist schnell gelernt, beim Üben sollte man diese auch immer mal überprüfen. Wenn etwas nicht mühelos geht, liegt es meist (auch) hieran.

Handgelenk, Anschlag

Das Handgelenk hat einen enormen Einfluss auf den Klang und geschmeidige Bewegungen. Wenn es "stillsteht", klingt unser Spiel leicht hölzern und die Finger "arbeiten" zu viel. 

Wer lernt, mit dem Handgelenk richtig umzugehen, wird sowohl ungleich musikalischer als auch entspannter und geschmeidiger spielen.

In meinem Unterricht lege ich hier von Anfang an größten Wert - und meistens ist die Bewegung des Handgelenks nach ein bis drei Jahren völlig verinnerlicht.

Ich selbst hingegen habe mehr als 10 Jahre hierfür gebraucht. Warum also nicht von Anfang an?

Handhaltung